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Online-Handbuch
Kinder- und Jugendschutz

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Resilienz

Bezeichnung für die Eigenschaft eines Menschen, Lebenskrisen oder psycho-soziale Belastungen ohne anhaltende Beeinträchtigungen durchstehen zu können. Nach eintretenden Störungen findet das Persönlichkeitssystem wieder zu einem ausgewogenen Zustand zurück. Im Lebensverlauf treten nicht nur verschiedene Belastungen auf, es sind auch unterschiedliche „Bewältigungskompetenzen“ erforderlich. Die Hervorhebung der Bedeutung von Resilienz markiert die Abkehr von der Betrachtungsweise, dass die Entwicklung der Persönlichkeit stark (oder gar überwiegend) durch sozial-kulturelle Faktoren (z.B. Armut, schwierige Wohnverhältnisse) beeinflusst wird. Die Pädagogik greift diese psychologischen Sichtweisen auf und thematisiert, wie junge Menschen so gestärkt werden können, dass sie intrapsychische und externe Risikosituationen angemessen zu bewältigen in der Lage sind. Neben Information, Aufklärung und Beratung gehören Konzepte und Methoden zur Stärkung von Resilienz zu den Aufgaben des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

Letzte Aktualisierung: 25.06.2015

 
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