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Kinder- und Jugendschutz

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Drogen- und Suchtpolitik

Die Zuständigkeit für Drogen- und Suchtpolitik ist zwischen Bund und Ländern aufgeteilt und findet auf drei Ebenen statt. Der Bund bestimmt dabei die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Länder wiederum spezifizieren können. Das Bundesministerium für Gesundheit ist zuständiges Ministerium. Die meisten Bundesländer kennen weiterführende rechtliche Regelungen und verfügen in der Regel über spezifische Handlungsprogramme. Die Kommunen, Städte und Kreise sind für die Planung und Koordination vor Ort verantwortlich. Schwerpunkte liegen in der Prävention, der Behandlung, der Überlebenshilfe sowie der Angebotsreduzierung von Drogen und der Repression. Rechtsgrundlage der Drogen- und Suchtpolitik ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Weitere wichtige Gesetze stellen das Strafgesetzbuch (StGB) und das Strafvollzugsgesetz (StVollzG) dar. Für den Präventions- und Hilfebereich existieren weitere sozialrechtliche Regelungen. Neben stoffgebundenen Süchten sind auch nichtstoffgebundene Süchte, wie die Computerspielsucht oder das Glücksspiel von Bedeutung. Die/der Drogenbeauftragte der Bundesregierung veröffentlicht nach Beratung durch den Drogen- und Suchtrat einen jährlichen Bericht. Dieser enthält wichtige Eckdaten der gegenwärtigen Situation und Aussagen zu politischen und praktischen Interventionen.

Letzte Aktualisierung: 26.06.2015

Ergebnisse aus der Literaturdatenbank:

Drogenbeauftragte der Bundesregierung (Hrsg.): Drogen- und Suchtbericht

Der Drogen- und Suchtbericht 2012 gibt einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der Bundesregierung im Bereich Drogen und Sucht auf nationaler und internationaler ... (Berlin, 2012 )

Drogenbeauftragte der Bundesregierung (Hrsg.): Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik

Die Nationale Strategie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der ... (Berlin, 2012 )

Goetzke, Jules: Vision einer drogenmündigen Gesellschaft

Die Autorin stellt im Beitrag ihre Vision einer Gesellschaft dar, in der (illegale) Drogen (offiziell) konsumiert werden dürfen. Dabei stellt sie das Bedürfnis der Mensch ... (Stuttgart, 2016 )

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de