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Kinder- und Jugendschutz

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Kriminalprävention

Kriminalprävention bezeichnet vorbeugende Maßnahmen und Strategien, die dazu beitragen, dass Verstöße gegen strafrechtliche Normen unterbleiben. Bereits die allgemeine Verbesserung von Entwicklungs- und Lebensbedingungen zwecks Förderung normgerechten Verhaltens von Menschen kann einen Beitrag hierzu leisten. Im engeren Sinne bezieht sich die Kriminalprävention auf bestimmte, zu abweichendem Verhalten neigende Alters- und Sozialgruppen, sowie auf lebens- und sozialräumliche Bedingungsfelder oder Gelegenheitsstrukturen. Ziel ist, kriminalitätsfördernde Strukturen zu vermeiden oder abzubauen, personale und soziale Kompetenzen von Individuen zu stärken und insgesamt darauf hinzuwirken, dass das Rechtsbewusstsein gestärkt wird. Besondere Beachtung ist den Lebens- und Sozialisationsbedingungen junger Menschen zu widmen, sind doch gerade in den Entwicklungsphasen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Erfahrungen und Einflüssen ausgesetzt, die beispielsweise zu aggressivem Fehlverhalten gegenüber Sachen und Personen führen können. Kriminalprävention ist insoweit ein Thema des Kinder- und Jugendschutzes, als junge Menschen zum einen vor einem fehlgeleiteten Lebensweg, zum anderen aber auch vor Verletzungen ihrer Integrität geschützt werden müssen.

Letzte Aktualisierung: 30.06.2015

Ergebnisse aus der Literaturdatenbank:

Honer, Christiane: Das Medienpaket „Mitreden!“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

Um Jugendliche besser zu erreichen, hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) gemeinsam mit der Hochschule Hamburg und ufuq.de das Medien ... (München, 2016 )

 
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