Diese Einträge finden Sie in unserer Datenbank:

  • Definitionen
  • Literaturverweise
  • Links
  • Dokumente

Online-Handbuch
Kinder- und Jugendschutz

book

Alkopops

Limonadenartige alkoholische Mischgetränke, in der Fachsprache als „Premixes“ bezeichnet, nennt man Alkopops. Die kleinen Flaschen enthalten im Schnitt etwa 5,5 Volumenprozent Alkohol und sprechen durch ihre Gestaltung vor allem jugendliche Konsumenten an. In der Regel enthalten sie Branntwein (z.B. Wodka, Rum oder Tequila). Manche Produkte sind zudem chinin- oder koffeinhaltig. Alkopops dürfen aufgrund des Branntweinzusatzes nicht an Jugendliche unter achtzehn Jahren verkauft werden. Sie gelten als „Einstiegsdroge“ und stehen zudem wegen der verwendeten synthetischen Zusatz- und Farbstoffe unter Verdacht, das Risiko allergischer Reaktionen zu erhöhen. Der Gesetzgeber hat diese Getränke zur weiteren Eindämmung des missbräuchlichen Konsums mit einer Sondersteuer belegt.

Letzte Aktualisierung: 18.06.2015

Literatur:

Das Alkopopgesetz – lebensmittelrechtliche und wettbewerbsrechtliche Aspekte.

Wehlau, Andreas; von Walter, Axel: Das Alkopopgesetz – lebensmittelrechtliche und wettbewerbsrechtliche Aspekte.; In: Zeitschrift für Lebensmittelrecht. H.6; 2004, S. 645-666

Generation Alkopops. Jugendliche zwischen Marketing, Medien und Mlilieu

Bartsch, Gabriele; Gaßmann, Raphael (Hrsg.): Generation Alkopops. Jugendliche zwischen Marketing, Medien und Mlilieu; Freiburg i.Br. 2011

Risikofaktor Alkopops - Alkoholkonsum von Jugendlichen als Thema des Kinder- und Jugendschutzes. Hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz.

Risikofaktor Alkopops - Alkoholkonsum von Jugendlichen als Thema des Kinder- und Jugendschutzes. Hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz. ; Berlin 2003

Siehe auch:

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de