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Kinder- und Jugendschutz

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Begleitung

Die Begleitung eines Kindes oder Jugendlichen durch einen Erwachsenen ist jugendschutzrechtlich nur relevant, wenn es sich bei der begleitenden Person um eine personensorgeberechtigte Person, um eine erziehungsberechtigte Person nach § 7 SGB VIII oder schlicht um eine erziehungsbeauftragte Person handelt. Umfassende Rechte liegen bei der personensorgeberechtigten Person, bestimmte eingeschränkte Rechte können an die erziehungsbeauftragte Person übertragen werden. Eine erziehungsbeauftragte Person kann beispielsweise ein noch nicht sechs Jahre altes Kind ins Kino begleiten, wenn der Film die entsprechende Altersfreigabe (Freigegeben ohne Altersbeschränkung) besitzt. Bestimmte Ausnahmen („Parental Guidance“ d.h. elterliche Begleitung) kann nur die personensorgeberechtigte Person selbst in Anspruch nehmen. Bei der besonderen Regelung, dass ein Kind ab sechs Jahren einen Film mit der Freigabe ab zwölf Jahren besucht, ist die Begleitung durch eine personensorgeberechtigte Person zwingend erforderlich. Eine ähnliche Ausnahme gibt es beim Alkoholkonsum.

Letzte Aktualisierung: 19.06.2015

Literatur:

Elterninfo Jugendschutz. Hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.

Elterninfo Jugendschutz. Hrsg. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.; Berlin 2004 [Faltblatt]

Siehe auch:

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de