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Online-Handbuch
Kinder- und Jugendschutz

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Grau, Alexander: Sinnsuche

Medien zwischen Vermittlung und Orientierung

Am Anfang der Medienwissenschaft stand die Medienwirkungsforschung. Deren erste systematische Arbeiten stammten von Werbefachleuten, die sich für die Manipulationsmöglichkeiten des Massenpublikums des Industriezeitalters interessierten. Zwar hatten auch die Vordenker moderner Public Relations den Nutzen der Medienrezipienten im Auge, doch mit der eigentlichen Mediennutzung beschäftigten sich Medienwissenschaftler erstmals anhand von Unterhaltungsformaten. Entsprechend kam man zu dem noch im Digitalzeitalter gültigen Ergebnis, dass Menschen Medien nutzen, um sich zu unterhalten, zu informieren, sich sozial zu integrieren oder um sich in andere Welten zu flüchten (Uses-and-Gratification-Ansatz). Aus einer anthropologischen Perspektive leisten Medien jedoch mehr: Sie konstituieren Sinn und schaffen temporäre Ordnung.

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In: tv diskurs
Jg. 21., H. 4, , S. 16 -19, 2017, Berlin, Herbert von Halem Verlag, Schanzenstr. 22, 51063 Köln, Ausgabe: 82,
ISSN: 1433-9439
Bezug:
Herbert von Halem Verlag, Schanzenstr. 22, 51063 Köln

BAJ-A-03386 (Einzelartikel)

Letzte Aktualisierung: 24.01.2018

 
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