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Kinder- und Jugendschutz

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Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV)

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist ein Vertrag zwischen den einzelnen Bundesländern, der (inhaltsgleich) in diesen jeweils als Landesgesetz verabschiedet wurde. Er regelt die Aufgabe des Kinder- und Jugendschutzes und zugleich des Schutzes der Menschenwürde generell im medialen Angebot des Internet (Telemedien) und im Bereich des Rundfunks (Fernsehen/Radio). Für die Einhaltung der Vorschriften mit Ausnahme des Bereichs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind die jeweiligen Landesmedienanstalten zuständig. Die Länder haben eine zentrale Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mit Sitz in Berlin eingerichtet, die für die Landesmedienanstalten in diesem Bereich übergreifende Aufgaben wahrnimmt.

Letzte Aktualisierung: 23.06.2015

Literatur:

Jugendschutz. Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Vorschriften des Strafgesetzbuchs, des Teledienstegesetzes und des Rundfunkstaatsvertrags sowie weitere Bestimmungen zum Jugendschutz. Kommentar. 4. überarb. Aufl. des von Dr. Rainer Scho

Liesching, Marc: Jugendschutz. Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Vorschriften des Strafgesetzbuchs, des Teledienstegesetzes und des Rundfunkstaatsvertrags sowie weitere Bestimmungen zum Jugendschutz. Kommentar. 4. überarb. Aufl. des von Dr. Rainer Scholz begründeten Werkes.; München 2004 [Rechtskommentar, auch zitiert: Scholz/Liesching: Jugendschutz]

Jugendschutzrecht.

Ukrow, Jörg: Jugendschutzrecht.; München 2004 [Rechtskommentar in monographischer Form]

Jugendschutzrecht. Kommentar zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) und zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit Erläuterungen zur Systematik und Praxis des Jugendschutze. 2. überarb. u. erw. Aufl.

Nikles, Bruno W. u.a.: Jugendschutzrecht. Kommentar zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) und zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit Erläuterungen zur Systematik und Praxis des Jugendschutze. 2. überarb. u. erw. Aufl.; München 2005 [Rechtskommentar und Handbuch mit Praxisteil; auch zitiert: Nikles/Roll/Spürck/Umbach Jugendschutzrecht]

Kind Jugend Gesellschaft. Schwerpunktthema Zwei Jahre Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.

Kind Jugend Gesellschaft. Schwerpunktthema Zwei Jahre Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.; Heft 02, 2005

Siehe auch:

Ergebnisse aus der Literaturdatenbank:

Dreyer, Stephan: Aufmerksamkeit, Appelle, Anreize

Kinder und Onlinewerbung als Thema des Jugendmedienschutzes

Grundlage des Beitrags ist die Studie des Hans Bredow Institutes Hamburg „Kinder und Onlinewerbung. Erscheinungsformen von Werbung im Internet, ihre Wahrnehmung durch Kin ... (Bonn, 2014 )

Roll, Sigmar: Braucht es keinen Jugendschutz mehr bei Pornos – oder liegt hier ein Vollzugsdefizit vor?

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat ein Ermittlungsverfahren eingestellt, in dem es um Verbreitung von Pornographie im Internet ohne Beachtung der Vertriebsbeschränkungen ... (Berlin, 2016 )

Gangloff, Tilmann P.: Lücken im System

Der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist noch immer nicht der Weisheit letzter Schluss

Die Rundfunkreferenten der Bundesländer haben sich auf den Entwurf für einen novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geeinigt. Der Autor diskutiert in diese ... (Konstanz, 2015 )

Erdemir, Murad: Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags

Notwendige und mögliche Regulierungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis

»Baustelle Jugendmedienschutz«: Unter diesem Titel fand am 27. November 2014 beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg Lokstedt die 7. Jugendmedienschutztagung von ARD, ZDF ... (Berlin, 2015 )

Arbeiter, Ursula: Zur aktuellen Debatte um den Jugendmedienschutz

Die Autorin diskutiert notwendige Änderungen im gesetzlichen Jugendmedienschutz, die derzeit (Frühjahr 2015)mit der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ans ... (Stuttgart, 2014 )

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de